Zertifikate statt Rosen

14.02.2020

Feierliche Abschlussveranstaltung des RobertaLabs 2019/20

Lisa und die Teilnehmerinnen des RobertaLabs

Am Valentinstag wurden dieses Jahr in der Universität in Koblenz keine Rosen, sondern Zertifikate verteilt. 20 Schülerinnen der Klassen 5-9 präsentierten stolz ihren Familien, was sie seit November 2019 im RobertaLab gelernt haben und bekamen dafür ihre Abschlusszertifikate. Es wurde experimentiert, gebaut und programmiert. Die Anfängerinnengruppe startete im November mit dem kleinen Roboter KUBO, mit dem sie erste Programmiererfahrungen sammeln konnten. Im Laufe des RobertaLabs arbeiteten sie dann mit dem Minicomputer Calliope, bis sie dann schließlich die Lego-EV3-Roboter programmieren konnten – die Robertas. Die Fortgeschrittenengruppe mit Teilnehmerinnen des letzten RobertaLabs konnte sich bereits an anspruchsvollere Aufgaben wagen. Die Mädchen bauten ihre Roboter selbst zusammen und entwickelten eigene Missionen und Aufgaben.

Ehrengast bei der Abschlussveranstaltung war Lisa, der Serviceroboter von Team Homer der Uni Koblenz, die den Teilnehmerinnen selbst auch noch einmal gratulierte.

Den Bericht von Team Homer auf Englisch gibt es hier.

Das „RobertaLab“ verabschiedet sich mit einem Weihnachtsspecial in die Winterpause

09.01.2019

Programmieren mit der ganzen Familie

Auf Initiative der Forschungsstelle Wissenstransfer (Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert) und in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt an der Universität Koblenz-Landau probieren sich 27 Schülerinnen seit Anfang November mit großer Begeisterung wöchentlich im RobertaLab aus. Fünf Termine haben die Jungprogrammiererinnen der Klassen 5 bis 9 schon hinter sich, in denen sie erste Erfahrung beim Programmieren unserer Calliopes und Lego-EV3-Robotern sammeln konnten. Unter Anleitungen von MINT-Studentinnen der Universität lernten die Teilnehmerinnen den die Programmiersprache „Nepo“ kennen, mit der sukzessiv komplexere Aufgaben bearbeiten und lösen konnten. Musikinstrumente, Lärmampel, Alarmanlage oder ein LED, das auf akustischen Befehl oder per Knopfdruck die Farbe ändert, sind nur wenige Beispiele und stehen für das Knowhow, welches sich die frisch gebackenen Programmiererinnen aneigneten.

Dieses Wissen soll natürlich auch gezeigt werden und so konnten die Mädchen in der Abschlussstunde vor den Weihnachtsferien ihre Programme den Eltern und Familienmitgliedern vorführen. Im adventlichen Rahmen mit Punsch und Gebäck wurden die Teilnehmerinnen selbst zu Mentorinnen, die ihre Eltern beim Lösen von Programmieraufgaben für die „Calliope“ unterstützten. Ob jüngere Geschwister oder Großeltern, die Begeisterung für das Programmieren des kleinen Mikrocomputers steckte an und so wurde fleißig in Familienteams an Funktionen und Lösungswegen getüftelt. Bei gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre wurde auch das ein oder andere Gespräch geführt, bei dem über die Programmierungen gefachsimpelt wurde und sich Eltern und Großeltern interessiert mit den Mentorinnen über deren MINT-Studienfächer austauschten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Demonstration eines beeindruckenden Roboter-Elefanten (LEGO EV3), der den Schülerinnen einen Vorgeschmack auf das Programm im neuen Jahr gab. Die Faszination und Vorfreude war den Mädchen und ihren Familienmitgliedern förmlich anzusehen.
Das Sammeln von Hashtags für den Instagram-Account des „RobertaLabs“ (https://www.instagram.com/robertalab_koblenz/?hl=de), bei dem die Erfahrungen und Projekte des Workshops geteilt werden, schloss wie in jedem Treffen zuvor auch diese Sitzung ab. Strahlende Gesichter und die besten Wünschen für eine besinnliche Weihnachtszeit und den Jahreswechsel beendeten den letzte RobertaLab-Termin im Jahr 2018.

Wir freuen uns auf viele weitere Termine im neuen Jahr (bis zu den Osterferien 2019) mit spannenden Missionen, in denen wir die Faszination rund um Technik und Roboter gemeinsam erleben werden.

Das Ada-Lovelace-Projekt an der Universität Koblenz-Landau ist einer von 4 Open Roberta Coding Hubs in Rheinland-Pfalz und damit Teil der Roberta-Initiative des IAIS Fraunhofer Instituts, um insbesondere Mädchen für die Robotik und Informatik zu begeistern.

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