Warum nur für Mädchen?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich die Selbsteinschätzung von Mädchen und Jungen im MINT-Bereich stark unterscheidet. Bereits in der fünften Klasse trauen sich Mädchen im Mathematikunterricht weniger zu als ihre männlichen Klassenkameraden. Das Interesse an MINT ist bei Mädchen weniger ausgeprägt, als bei Jungen, obwohl die Leistungen von Mädchen und Jungen sich kaum unterscheiden. Viel weniger junge Frauen als junge Männer entscheiden sich nach der Schule für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich. Dies liegt vor allem auch an den Rollenklischees und Stereotypen, die immer noch in unserer Gesellschaft vorherrschen.

Das Ziel des RobertaLab ist es, der falschen Selbsteinschätzung von Mädchen entgegen zu wirken und traditionelle Rollen- und Berufklischees aufzubrechen. Wir wollen die Mädchen motivieren und ihnen ihre Fähigkeiten im Bereich Informatik aufzeigen, sodass sie später eine selbstbestimmte, gut informierte Berufswahl treffen können, ohne sich von Stereotypen einschüchtern zu lassen. Die studentischen Mentorinnen, die das RobertaLab leiten, studieren alle ein MINT-Fach und dienen so als Rollenvorbilder, an denen die Mädchen sich orientieren können.

In einer reinen Mädchengruppe entsteht eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der die Mädchen sich nicht permanent mit ihren männlichen Klassenkameraden vergleichen müssen. Das RobertaLab als außerschulischer Lernort schafft einen geschützten Raum, in dem die Mädchen sich und ihre Fähigkeiten kennen lernen und ausprobieren können.

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